Vom 18. bis 20. September 2026 hieß es für die Energiebündel wieder: Auf in den Norden zur Regatta „Emden-Rund“! Wie schon in vielen Jahren zuvor war das Team erneut mit dabei, um sich mit Drachenbootteams aus ganz Deutschland auf den Strecken über 3,2 km und 4,4 km zu messen. Das Team bekam auch dieses Mal wieder tatkräftige Unterstützung aus anderen Teams!
Freitag: Ankommen, Wiedersehen und Lampionzauber
Am Freitag reisten alle individuell nach Emden an. Während einige mit dem Camper unterwegs waren, hatten andere Hotelzimmer oder Ferienappartements gebucht. Am Nachmittag trafen sich die Paddlerinnen und Paddler auf dem Regattagelände, um gemeinsam in das bevorstehende Regattawochenende zu starten, alte Bekannte zu begrüßen und die besondere Atmosphäre aufzusaugen. Am Abend stand nach dem gemeinsamen Essen das erste große Highlight des Wochenendes auf dem Programm: die traditionelle Lampionfahrt. Bei toller Atmosphäre verwandelten sich die Kanäle Emdens in ein buntes Lichtermeer. Zahlreiche festlich mit Lichtern geschmückte Boote zogen, begleitet von Musikgruppen und vielen Zuschauern am Ufer, durch die Wasserstraßen der Stadt. Die Energiebündel machten es sich als Zuschauende am Ufer gemütlich und genossen dieses stimmungsvolle Spektakel. Im Anschluss trafen sich die Teams auf dem Regattagelände. Bei kühlen Getränken und kleinen Snacks wurde geplaudert, gelacht und die Vorfreude auf den nächsten Tag geteilt.

Samstag: Zwei Rennen, volle Konzentration und jede Menge Teamgeist
Pünktlich um 8:00 Uhr traf sich das Team am Samstagmorgen auf dem Regattagelände. Nach dem gemeinsamen Einstimmen ging es an den Start für das erste Rennen über 3,2 km. Mit einer guten Zeit von 18:38,39 Minuten erreichten die Energiebündel das Ziel und platzierte sich damit im Mittelfeld. Ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr machte!

Nach der anschließenden Mittagspause hieß es um 13:00 Uhr dann wieder: Boarding! Das zweite Rennen über 4,4 km stand an. Hoch konzentriert gingen wir auf die längere Strecke. Auf der unübersichtlichen Strecke kostete dem Team eine Irritation bei Steuermann Stefan zum richtigen Strecken wertvolle Zeit. Das war natürlich ärgerlich, tat dem Teamgeist und der tollen Stimmung an Bord aber keinen Abbruch. Die Paddlerinnen und Paddler kämpften sich ins Ziel und erreichten eine Zeit von 26:41,29 Minuten.
Nach unserem letzten Rennen war noch lange nicht Schluss. Das Team verfolgte die Konkurrenz und feuerte die beiden anderen Vereinsmannschaften von den Brücken entlang der Kanäle kräftig an. Und was wäre ein Besuch in Emden ohne das obligatorische Matjesbrötchen? Für manche durfte dieser norddeutsche Klassiker natürlich nicht fehlen. Nach einigen Regengüssen hatten sich alle anschließend ein kühles Getränk redlich verdient. Bei einem gemütlichen Beisammensein ließen alle die sportlichen Anstrengungen des Tages erst einmal sacken. Nach einer kurzen Regenerationspause und einer erfrischenden Dusche ging es schließlich zurück auf das Regattagelände zur großen Siegerehrung.
Platz 13 und danach wurde gefeiert!
Bei der Siegerehrung wurde es noch einmal spannend. Für die Energiebündel stand am Ende der 13. Platz in der Sportklasse zu Buche. Auch wenn sich das Team sportlich etwas mehr erhofft hatte, nahmen doch alle schöne Eindrücke, gemeinsame Erlebnisse und jede Menge Teamgeist aus diesem Wochenende mit.
Nach der Siegerehrung zog es einige zum gemeinsamen Essen zum „berühmt-berüchtigten“ Griechen. Diesmal gab es den Ouzo allerdings „nur“ aus der Flasche und nicht aus der Karaffe – man muss ja nicht gleich alle Traditionen auf einmal ausreizen! Den Abschluss des Tages genossen dann bei der traditionellen Paddlerparty auf dem Vereinsgelände des Emder Rudervereins. Bei tollen Beats wurde ordentlich das Tanzbein geschwungen, gelacht und gefeiert. Bis in die frühen Morgenstunden herrschte ausgelassene Stimmung – eine rauschende Party, die das Regattawochenende gebührend abrundete.
Sonntag: Abschied von Emden – aber nicht für lange!
Nach einer kurzen Nacht hieß es am Sonntag wieder: Sachen packen und ab Richtung Heimat. Ein sportliches Wochenende mit zwei anspruchsvollen Rennen, einer stimmungsvollen Lampionfahrt, vielen netten Begegnungen und einer legendären Paddlerparty lag hinter der Mannschaft. Es hat wieder einmal gezeigt, dass bei den Energiebündeln nicht nur das Paddeln zählt, sondern vor allem der Zusammenhalt, die Freude am gemeinsamen Sport und der Spaß abseits der Rennstrecke.



























