Ein neues Regattagelände, starke Gegner, spannende Rennen und eine unvergessliche Grachtenfahrt: Das Wochenende in Amsterdam am 05./06.09.2026 hatte für die Energiebündel jede Menge zu bieten.
Pünktlich um 8:30 Uhr traf sich das Team der Energiebündel auf dem wunderschönen Vereinsgelände des Amsterdamse Drakenboot Club (ADC), um an einer Regatta teilzunehmen, die in diesem Jahr erstmals an diesem besonderen Ort ausgerichtet wurde. In den vergangenen Jahren fand die Veranstaltung auf der bekannten Bosbaan in Amsterdam statt. Diesmal erwartete das Team eine neue Kulisse – und was für eine! Bereits bei der Ankunft war klar: Hier lässt es sich hervorragend in einen ereignisreichen Regattatag starten. Besonders schön waren die vielen liebevollen Details, mit denen der Veranstalter die Teams willkommen hieß. Kleine Aufmerksamkeiten wie Kekse, eine geschmackvolle Dekoration und die herzliche Atmosphäre machten deutlich, wie viel Mühe in die Organisation gesteckt worden war. Verstärkung bekamen die Energiebündel dieses Mal aus dem Team TVK, von den Drabos und den Kölsche Drachen. Gemeinsam hatten wir beste Voraussetzungen für einen sportlichen Tag und vor allem jede Menge Spaß.

Nach einer kurzen Mannschaftsbesprechung folgten die Aufstellung, die Sitzplanung und die Abstimmung mit Trommler und Steuermann. Anschließend wurden die wichtigsten Informationen an das gesamte Team weitergegeben. Dann konnte es losgehen! Auf dem Programm standen drei Distanzen: 200 Meter, 500 Meter und 2000 Meter. Und die Konkurrenz hatte es wirklich in sich. Mit dem SC Magdeburg, den Greifensee Dragons, Draxx und vielen weiteren starken Sportteams war das Teilnehmerfeld hochkarätig besetzt. Der Mannschaft wurde schnell klar, dass es sich jeden Meter hart erkämpfen muss, um vorne mitzumischen.
Die Kurzstrecke über 200 Meter war zunächst etwas ernüchternd. Nicht alles lief so, wie das Team es sich erhofft hatte. Doch auch solche Rennen gehören dazu. Sie zeigen, wo man steht, und helfen dabei, die Konkurrenz besser einzuschätzen.
Die 500 Meter wurden zum absoluten Highlight des Regattatages. Gefahren wurde auf einer L-förmigen Strecke mit jeweils vier Booten, die gleichzeitig starteten. Zwei Wenden machten das Rennen zu einer besonderen Herausforderung, bei der neben Kraft und Ausdauer vor allem taktisches Geschick, präzises Steuern und gutes Zusammenspiel gefragt waren. Der Start war spannend, die ersten Meter waren hart umkämpft. In der ersten Wende gelang es den Bündeln, innen an den vorausfahrenden Sportteams vorbeizuziehen. Diesen Vorteil wollten die Paddlerinnen und Paddler unbedingt verteidigen. Bis zur nächsten Wende schenkte das Team daher keinen Platz mehr und kämpfte um jede Position. Doch die Gegner waren bärenstark! Auf den letzten Metern musste sich das Team schließlich den extrem jungen und schnellen Teams geschlagen geben.

Den Abschluss des Regattatages bildete das 2000-Meter-Rennen. Bevor es endlich losgehen konnte, mussten aufgrund von Einsprüchen kurzfristig noch einige Bojen versetzt werden. Das sorgte für eine Verzögerung, änderte aber nichts an der Motivation. Als der Startschuss fiel, legten die Energiebündel einen extrem starken Start hin. Das Team fand gut ins Rennen, kämpfte um jede Position und meisterten die Wenden mit vollem Einsatz. Jeder gab alles! Leider kam es im weiteren Rennverlauf zu einer unglücklichen Situation. Aufgrund von Informationen, die bei einigen Steuerleuten offenbar nicht angekommen waren, kollidierten drei Boote miteinander. Unsere Gegner aus Hannover konnten die Situation erfolgreich nutzen und vorbeiziehen. Das war bitter, gerade nach dem starken Start und dem engagierten Rennen. Manchmal entscheiden bei einer Regatta eben nicht nur Kraft, Technik und Ausdauer, sondern auch Umstände, die sich nicht vollständig beeinflussen lassen.
Nach den sportlichen Herausforderungen war der Tag noch lange nicht vorbei. Der Veranstalter hatte für alle Teams ein gemeinsames Grillen organisiert, das wunderbar angenommen wurde. Es war die perfekte Gelegenheit, den Regattatag in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen, sich mit anderen Mannschaften auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam auf die Erlebnisse des Tages zurückzublicken.
Denn genau das macht den Drachenbootsport aus: Die Teams kämpfen auf dem Wasser gegeneinander, begegnen sich aber an Land aber mit Respekt, Freude und echtem Teamgeist.
Am Sonntag wartete bereits das nächste Highlight auf das Team. Bei strahlendem Sonnenschein ging es zur gemeinsamen Grachtenfahrt durch Amsterdam mit insgesamt zwölf teilnehmenden Drachenbooten. Die Teilnehmenden erlebten die Stadt aus einer ganz besonderen Perspektive. Wunderschöne Ausblicke, zahlreiche freudige Gesichter und die besondere Atmosphäre Amsterdams machten diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis. Besonders beeindruckend war die Unterstützung über die Teamgrenzen hinweg. Überall war zu spüren, dass hier nicht nur einzelne Mannschaften unterwegs waren, sondern eine große Gemeinschaft von Drachenbootbegeisterten. Es wurde gelacht, gewunken und gemeinsam genossen.

Amsterdam, wir kommen wieder! Ein herzliches Dankeschön an den Amsterdamse Drakenboot Club und alle Helferinnen und Helfer für die tolle Organisation, die vielen liebevollen Details und dieses wunderschöne Wochenende.



























